Evangelisation

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Josy

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Evangelisation

by: Josy at 27.10.2008 18:28:21

Wir hatten eine Evangelisation bei uns in der Gemeinde wie die meisten wissen. Es war ein voller Erfolg. Ich kann unserem Herrn nur noch Danken. Da hat jemand Jesus das Leben übergeben ich könnte jetzt noch tanzen vor Freude. Auch eine alte Frau wurde von Jesus gezogen. Es war so meeega schön. Da kann ich nur noch sagen. JELIDI!!!!

Am Samstag da kam jemand von der Gemeinde auf mich zu und fragte mich, ob ich Morgen Zeugnis gebe. Ich meinte zu ihm, ob er wircklich mich meint und lachte nur. Da sagte er ja du hast doch dieses Jahr so viel erlebt mit Jesus. Ich meinte dann, ja schon aber da vorne stehen an der Kanzel, ich mach doch das nie nicht mal nur vor versammelten Gemeinde.. Aber irgendwie hörte ich mich gleichzeitig ja sagen. Ich fuhr dann nach Hause und im Auto da redete ich mit Jesus und sagte zu IHM, so jetzt hab ich mir was schönes eingebrockt, jetzt bin ich auf Dich angewiesen. Ohne Dich gehts echt nid. Jesus bitte hilf mir und tu mich leiten.

Zu Hause angekommen, PC sofort an, in den Chat und ich hatte Glück da waren noch einige Geschwister wo mich unterstütztten und mir Mut zuschrieben. .in der späteren Nacht versuchte ich dann mal was aufzuschreiben. Nichts kam mir in den Sinn, ich wusste nicht wo anfangen so viel hab ich erlebt.. Da hab ich gemerkt wieviel grosses Jesus an mir getan hat. Soviel kann ich ja auf einmal gar nicht erzählen. Ich betete dann und ich wusste auch andere beteten für mich. Ich fing dann an zu schreiben. Um 1.30 Uhr ging nichts mehr ich ging dann ins Bett und um 5 war ich schon wieder wach. Warum hab ich solche Angst? Warum muss gerade ich Zeugnis geben und das an einer Evangelisation wo es so wichtig ist?
Ich las also alles nochmals durch, schrieb es nochmals auf und zwischendurch rannte ich den ganzen Morgen auf die Toilette. Reden so vor vielen Menschen war noch nie meine Stärke. Irgendwie wurde ich dann fertig und ich war auch rechtzeitig in der Gemeinde. Ich sass da und wartete auf meinen Einsatz. Zum Glück konnte ich vorher noch mit Larry Janz beten so war ich ein wenig ruhiger. Da mein Name wurde erwähnt, ich stand also auf und ging nach vorne. Ich liess insgeheim Stossgebeter ab. Mein Zeugnis fanden alle doll, viele wurden berührt. Viele kamen zu mir und sagten Danke. Eine Familie hat mich sogar eingeladen weil sie noch so viele Fragen haben. Die kennen mich schon lange und haben meine Veränderung erlebt. Ich weiss auch da wird mich der Herr führen. Danke Herr. Ich Lobe und Preise dich.

Liäbe Gruess Josy

Es folgt mein Zeugnis

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Josy

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Re: Evangelisation

by: Josy at 27.10.2008 18:29:06

Eigendlich stehe ich nie hier vorne. Vor so vielen Leuten (es waren über 100) zu reden ist nicht mein Ding. Also hab ich mir alles aufgeschrieben und gemerkt, dass es gar nicht einfach ist. Der Herr hat so viel für mich getan, dass ich nicht weiss wo ich anfangen soll. Ich hab IHM so viel zu Danken.

Vor fast 6 Jahren hab ich bei einer Evangelisation, mit Willhelm Pahls, Jesus mein Leben übergeben. Heute bin ich sehr dankbar darüber, dass ER mich zu sich zog und ich ein Kind Gottes sein darf.

Für mich ist es ein Wunder, dass ich überhaupt noch Lebe. Ich wollte mein Leben einfach so wegwerfen. Aber der Herr liess es nicht zu und er bewahrte mich immer und immer wieder.

Ich kam dann in eine Klinik. Burnout, Depressionen, Krankheit, mein LKörper hat sich einfach runtergefahren, nix ging mehr. Ich konnte nicht mal mehr alleine in die Klinik fahren. Ich war voll von Psychopharmikas. Nach 2 Wochen gab ich in der Klinik meine Medikamente ab. Ich sah andere Patienten die hatten mindestens 12 verschiedene Tabletten im Tag und das wollte ich niemals. Es war schlimm. Ich hatte Entzugserscheinungen. Aber ich war da, mit Hilfe von Jesus, ganz schnell durch und ich brauche heute gar keine Medikamente mehr. Am 9. Januar 2007 kam ich nach über 3 Monaten Klinikaufenthalt nach Hause. Ich fing sofort an 100% zu arbeiten, normal wäre eigentlich ca. 30% gewesen weil sich der Körper langsam daran gewöhnen sollte.
Aber der Herr gab mir immer wieder genug Kraft um weiterzumachen. Seither geht es mit kleinen Schritten bergauf. Ich bin heute geheilt.

Dieses Jahr fing dann nicht so doll an. Ich hatte eine ganz hartnäckige Grippe. Trotzdem fuhr ich für 2 Tage zu meinen Elternins Surrein. Es liegt zwischen Illanz und Disentis. Es schneite die ganze Zeit. Ich fuhr ganz langsam und vorsichtig bis mir zwei Pfadschlitten entgegen kamen. Ich fuhr noch langsamer und plötzlich, zack da war ich in der Leitblanke und es schleuderte mich grad wieder zurück auf die Strasse. Zum Glück kam da keiner entgegen. und ich dachte mir, ja nicht bremsen jetzt, nur weiterfahren, sonst kommst hier nie mehr weg. Ich kam dann heil bei meinen Eltern an. Mein Auto sah halt nicht mehr so doll aus. Ich genoss dann die Zeit mit meinen Eltern. Als ich dann wieder nach Hause fuhr musste ich an dieser Stelle wo ich den Unfall hatte vorbei. Erst da bin ich so richtig erschrocken, mir ist es so richtig eingefahren, ich sah erst jetzt wie es da den Berg runterging. Ich durfte grosse Bewahrung erleben. Ja und was so genial ist, dass ich doch tatsächlich ohne Grippe total gesund nach Hause fuhr.

Aber die nächste Grippe wartete nicht lange auf sich. Kaum war die auskuriert kam die 3., die 4. und die 5. Grippe. Das geht an die Substanz. Vor allem arbeitete ich in dieser Zeit immer noch zwischendurch. Da ich durch die Krankheit und den Klinikaufenthalt auf das Existenzminimum fiehl, konnte ich keine Krankenkasse mehr bezahlen, ich hatte keinen Versicherungsschutz mehr. Also konnte ich nicht zum Arzt. Hilfe holen ist nicht mein Ding. Ich muss zuerst lernen Hilfe holen und anzunehmen. Es ist wircklich hart wenn man meint nicht mehr die Kraft zu haben um weiterzumachen. Dazu kommen noch die Aengste, auch die Existenzangst. Es ist aber schön zu wissen, dass da noch wer ist. Jemand wo immer bei mir ist, mich niemals im Stich lässt und mir immer treu zur Seite steht. Also flüchtete ich zu Jesus. Hab mit IHM über meine Situation und meine Aengste geredet. Ich sagte IHM, DU hast mir doch versprochen für mich zu Sorgen. Also ich Vertraue DIR. Du wirst es schon machen, dass es wieder weiter geht und ich weiss, alles was DU machst ist richtig und zu meinem Besten. Auch wenn ichs manchmal nicht verstehe. Es überkam mich eine innere Ruhe und ich hatte keine Angst mehr.
Es ging nicht lange und Hilfe war da. Im Brifkasten lag ein Kouvert mit 200 Franken drin. Von jemanden bekam ich 400 Franken und so ging das weiter. Ich hab jetzt meinen Versicherungsschutz wieder.

Immer dann wenn ich wircklich nicht mehr weiter weiss, half mir der Herr. Das ist auch in alltäglichen Dingen so. ER schenkte mir auch schon neue Schuhe und Kleider. ICh staune manchmal nur noch.

Vor 2 Jahren da wusste ich nicht ob ich jemals wieder Kraft hab um ausser der Arbeit auch sonst noch an Aktivitäten Teil zu nehmen. Aber der Herr schenkt mir immer wieder genau dann diese Kraft wenn ich sie brauche. *staun* Und wenn ich zwischendurch wieder nicht mehr mag, ist da plötzulich eine Frundin, ein Brief, ein Telefonat, ein Lächeln oder in der Natur Schmetterlinge und Blumen oder sonst was schönes mich aufheitert und aufmuntert. Ich darf mich heute an ganz kleoinen Dingen erfreuen. Der Herr schenkte mir Freude und Liebe in mein Herz. Dadurch bin ich ein sehr fröhlicher Mensch.

Jetzt will ich euch gerne noch mein Lieblingsgedicht mit auf den Weg geben. Ich habe es beim Arzt im Behandlungszimmer an der Wand als grosses Poster entdeckt. Als ich es gelesen habe musste ich weinen. Ich wusst genau es wird alles gut.

Spuren im Sand . Ihr kennt ja mein Lieblingsgedicht.:-)

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